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Der kleine Fuchs Johannes

Die AWO-Geschichtenerzähler
In den Kindertagesstätten der AWO entstehen derzeit viele spannende, fantastische, kurze und lange Geschichten. Damit möglichst viele Kinder und Eltern in diese kurzen Abenteuer eintauchen können, möchten wir die Erzählungen teilen.
Und damit geht es auch schon los! Viel Spaß beim Lesen!

Eines Tages saßen Mama-Fuchs und Baby-Fuchs in ihrem Fuchs-Bau.
Da sagte Mama-Fuchs:
„Mein Kind, ich werde uns jetzt Abendbrot besorgen. Versprich mir, dass du niemanden hereinlässt.“
Der Baby-Fuchs Johannes versprach es seiner Mutter und schon machte sich die Mutter auf den Weg.
Als die Mama von ihrem Einkauf zurückkam, klopfte sie an die Tür, aber der kleine Fuchs machte nicht auf und sagte: „Mama hat gesagt, ich darf niemanden hereinlassen, wer ist da?“
Die Mama antwortete: „Aber ich bin es doch, deine Mama!“
Darauf wurde der Igel wach, der nebenan wohnte.
Er fragte: „Nanu, was ist denn hier los? “
Mama-Fuchs erklärte ihm die Situation. Da setzte sich der Igel seinen Mundschutz auf, holte sein Handy aus der Hosentasche und rief den Specht an.
Dieser arbeitete nämlich als Schlosser.
Es dauerte nur ein paar Minuten, da war der Specht da.
Als erstes setzte er seinen Mundschutz auf, dann holte er seinen Zauberschlüssel aus der Werkzeugkiste und versuchte die Tür zu öffnen.
Doch auch das blieb ohne Erfolg. Mama-Fuchs hatte ein besonderes teures und gutes Schloss an ihrer Tür.
Der Baby-Fuchs Johannes war schon ganz ängstlich, als er 3 Stimmen vor der Tür hörte.
In ihrer Verzweiflung kam Mama-Fuchs auf eine Idee. Sie fragte ihren jungen Baby-Fuchs, welches Geheimnis nur er und seine Mama wissen konnte.
Da rief der Baby-Fuchs: „Nur meine Mama und ich wissen, wo der Ersatzschlüssel versteckt ist!“
Jetzt sprang die Mutter in die Luft und sagte ganzfröhlich: „Das ist es, der Ersatzschlüssel liegt unter der Fußmatte!“
Das hörte der kleine Baby-Fuchs und zeitgleich öffneten sie die Tür. Sie umarmten sich beide ganz herzlich und alles waren wieder glücklich.
Mama-Fuchs hätte den Specht und den Igel, als Dankeschön, am liebsten noch zum Abendbrot eingeladen, aber wegen der Corona-Vieren müssen sie dieses verschieben.
Zum Dank malten sie ein Bild und schickten es mit der Post zum Igel und zum Specht.
Am Ende waren alle froh.


Eine Kurzgeschichte von Collin Weber
Illustration Ute Maynicke

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