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»Kinderland Bummi« und »Pfiffikus« erhalten ein neues Projekt

Seit dem 01.12.2025 gibt es in den Kindertagesstätten „Kinderland Bummi“ und „Pfiffikus“ der AWO ein neues und starkes Projekt - Empowerment für Eltern.

Doch was genau ist das und wer betreut dieses so wichtige Projekt?

Betreut wird das Projekt von vier Kolleginnen aus den jeweiligen Einrichtungen.

Für die Kita „Kinderland Bummi“ in Quedlinburg stehen Petra Streubel und Regine Zimmermann den Eltern und Mitarbeiterinnen als Ansprechpartner zur Verfügung. In der Kita „Pfiffikus“ in Halberstadt sind es Andrea Heck-Bormann und Janine Beyer.

Die Herausforderungen für viele Eltern nehmen immer mehr zu. Fragen rund um die Bedürfnisse des eigenen Kindes werden lauter. Arzttermine für die Kinder müssen geplant und eingehalten werden. Die Fragen auf verschiedenen Anträgen werden immer komplexer und einige Kinder in den Kitas benötigen auch ohne einen anerkannten Integrationsstatus engere Förderung und Betreuung.

Auch die Mitarbeiterinnen in den Kitas bemerken die neuen Herausforderungen.

Aus diesem Grund stehen die Fachkräfte für Empowerment ebenfalls den pädagogischen Mitarbeitern in den Kitas als Unterstützung im Gruppengeschehen, aber auch als Ratgeber zu spezifischen Fragen zur Verfügung.

Die Kolleginnen, die das Projekt begleiten, können den Eltern bei all diesen Herausforderungen unterstützend, als Partner, zur Seite stehen.

Es wäre sogar möglich, mit in den Haushalt der Familien zu gehen, um an der Basis aktiv und unterstützend zu helfen.

Zu bestimmten Themen in den Kitas können die Kolleginnen Elternabende und Veranstaltungen organisieren und durchführen.

Denn sind wir mal ehrlich, die Mitarbeiterinnen in den Kitas, die derzeit auch bei vielen dieser Fragen als Ansprechpartner da sind, können das nicht mehr auffangen. Sie geraten an ihre Belastungsgrenze und die eigentliche Arbeit, Zeit mit dem Kind, schwindet.

Um herauszufinden, mit welchen Themen die Eltern am besten abgeholt werden können, was genau sich die Eltern von dem Projekt wünschen oder was sie brauchen wurde gemeinsam mit der Fachbereichsleitung Susanne Bertl und den Einrichtungsleitungen Andrea Müller und Marcel Damm ein Fragebogen entwickelt und an die Familien gegeben.

Auf diesen konnten die Eltern anonym und im Multiple-Choice-Verfahren ankreuzen, welche Themen sie besonders interessieren oder beschäftigen.

Das Projekt ist gut angelaufen. Die ersten Einsätze in den Gruppen zur Unterstützung der päd. Fachkräfte waren erfolgreich. Ebenso haben bereits die ersten Familien Kontakt zu den Empowermentkräften aufgesucht. Hierbei standen sie beratend und unterstützend den Hilfesuchenden zur Seite stehen.

Gemeinsam wurde sich auch etwas für die neuen Eltern überlegt. Ab sofort gibt es zu jeder Eingewöhnung eine “Notfalltüte für Eltern”. Darin enthalten ist ein Teebeutel, damit das Loslassen leichter fällt, ein Taschentuch, falls bei den Eltern mal eine Träne kullert und ein Stück Schokolade, für den emotionalen Moment.

Die Empowermentfachkräfte freuen sich auf das Projekt und die damit verbundenen Herausforderungen.

Das Projekt wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus des Landes Sachsen-Anhalt.

Janine Beyer

Kita „Pfiffikus“

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