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Blaulichtwochen in der Kita »Bienchen« Drohndorf

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst hautnah erleben

Im Februar 2026 rief das pädagogische Team der Kita „Bienchen“ in Drohndorf ein großartiges Projekt ins Leben, das „Blaulichtprojekt“. Immer wieder ist es ein beliebtes Thema der Kinder: „Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei“. Einige Eltern der Kinder und Angehörige arbeiten als Rettungssanitäter, bei der Polizei, oder sind bei der Freiwilligen Feuererwehr engagiert.

Am 12.02.2026 startete das Projekt mit einem Museumsbesuch. Im Sonderausstellungsraum des Heimatmuseums Aschersleben wurden die Kinder und Pädagoginnen der Kita von der Museumspädagogin Sabrina Linke empfangen. Engagiert führte sie die Kinder durch das Thema: „Polizeigeschichte(n) in und aus Aschersleben“. Hier erhielten die Kinder die ersten Eindrücke über die umfangreiche Arbeit der Polizei, und durften Teile der Polizeiausrüstung, wie zum Beispiel eine schusssichere Weste selbst ausprobieren.

An den folgenden Tagen beschäftigten sich die Kinder intensiver mit dem Thema.

Sie studierten Lieder über die Arbeit der Polizei ein, bastelten eigene Polizeiautos und Funkgeräte, und schlüpften sogar in die Rolle kleiner Detektive, als es darum ging, einen „Diebstahl“ in der Kita aufzuklären. Im Rahmen unterschiedlicher Angebote trugen die Erzieherinnen und Kinder umfangreiches Wissen über die Bedeutung der Polizeiarbeit zusammen.

Überrascht leuchteten die Kinderaugen, als die Kita am 24.02.2026 Besuch von der Polizei bekam.

Der freundliche Polizist Jörg Offenborn erklärte den Kindern seine Arbeit und zeigte ihnen seine Ausrüstung und seinen Streifenwagen. Natürlich schaltete er auch das Blaulicht ein. Geduldig beantwortete er die Fragen aller Kinder. Sehr überrascht war er über das umfangreiche Wissen über die Polizei, welches die Kinder im Vorfeld mit ihren Erzieherinnen bereits erworben hatten.

Die folgenden Tage widmeten sich die Kinder und Erzieherinnen der Kita „Bienchen“ in Drohndorf einem weiteren Thema: „Erste Hilfe und Rettungssanitäter“. In verschiedenen Angeboten beschäftigten sie sich kindgerecht mit der Anatomie des Menschen und erlernten erste Möglichkeiten, „Erste Hilfe“ zu leisten.

Spielerisch lernten sie, verschiedene Wundverbände anzulegen.

Mit Begeisterung übten sogar alle Kinder die „Stabile Seitenlage“, und das mit Erfolg.


Welche Notrufnummer im Ernstfall zu wählen ist, hatten sie schnell verinnerlicht.

Am 06.03.2026 bekam die Kita in Drohndorf wieder Besuch mit Martinshorn und Blaulicht.

Denny Bierstedt und Mathis Paulitschke parkten den modernen RTW direkt vor dem Eingang der Kita. Einige Anwohner und auch eine Oma eines der Kinder waren zunächst einmal erschrocken, weil sie dachten, es müsse wohl etwas Schlimmes geschehen sein. Sie ließen sich aber schnell beruhigen, und waren auch genauso schnell darüber begeistert, dass der RTW extra zur Kita kam, um den Kindern gezeigt zu werden. Geduldig und mit großem Engagement erklärten die beiden Rettungssanitäter den Kindern und dem Team der Kita die verschiedenen Funktionen des modernen RTW nebst Inventar. Auch dies war ein großartiger Tag, der so schnell nicht vergessen wird, von den Kindern, als auch von den Erzieherinnen.

Nicht ganz so erschrocken waren die Drohndorfer am 19.03.2026, als sich erneut zwei Fahrzeuge mit Blaulicht der Kita näherten. Diesmal war es die Feuerwehr, und jeder konnte sich denken, dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr extra für das so großartige Blaulichtprojekt zur Kita kamen. Auch mit diesem Thema haben sich die Kinder und Erzieherinnen vorab intensiv befasst. Sie beschäftigten sich mit den Eigenschaften von Feuer, wie es entstehen kann, und den verschiedenen Möglichkeiten, es zu löschen. Gemeinsam trugen die Kinder und Erzieherinnen alles Wissen über die unterschiedlichen Aufgaben der Feuerwehr zusammen. Sie studierten Lieder ein, zum Thema „Feuerwehr“, und bastelten sogar ein großes Feuerwehrauto aus Karton, welches sie im Anschluss mit roter Farbe versahen. Von Kevin Bierstedt und Lukas Müller erfuhren die Kinder und Erwachsenen an diesem Tag noch mehr über die Arbeit der Feuerwehr. Ausführlich erklärte Kevin Bierstedt die unterschiedlichen Funktionen aller Geräte, die zum Feuerwehrauto gehören, und beantwortete geduldig alle Fragen der Kinder und Erwachsenen. Besonders glücklich waren die Kinder, als sie zum Abschluss noch eine Runde durch das Dorf mit der Feuerwehr fahren durften.

Am darauffolgenden Tag, am 20.03.2026 fand dieses großartige Projekt seinen vorläufigen Abschluss.

Mario Gebauer von der Freiwilligen Feuerwehr zeigte den Kindern seine komplette Ausrüstung. Die Kinder und Erwachsenen waren sehr erstaunt, wie viele wichtige Gegenstände sich in seiner Feuerwehrbekleidung befinden, und wie schwer das alles ist.

Feierlich überreichten Mario Gebauer und die Gruppenerzieherin Ariana Triebel an jedes Kind eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme an diesem sehr umfangreichen und spannenden Projekt.

An alle Akteure gilt ein besonderer Dank, für das großartige Gelingen der Blaulichtwochen.

Steffen Brunkau

Einrichtungsleiter

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