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Corona: AWO ergreift Vorsichtsmaßnahmen

Tafel schließt Ausgaben im Landkreis/Pflegezentrum wird abgeschirmt

Bis voraussichtlich Mitte April bleiben die Tafeln Quedlinburg, Wernigerode und Halberstadt geschlossen / Auch Restaurant mit Herz und AWO Alten- und Pflegezentrum „Am Kleers“ sind betroffen

Die Tafeln Quedlinburg, Wernigerode und Halberstadt sowie das in Quedlinburg angegliederte Restaurant mit Herz bleiben vorübergehend geschlossen. Das teilt Kai-Gerrit Bädje, Geschäftsführer der AWO Kreisverband Harz e.V., am Freitag, 13. März, mit. Grund ist das Coronavirus – und damit eine mögliche Gefährdung von Mitarbeitern und Tafelkunden.
Die Umsetzung der Präventions-Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (Abstand halten, Kontakt vermeiden) können im laufenden Betrieb nicht gewährleistet werden.
„Die Arbeit in der Tafel ist geprägt von persönlichen Kontakten, die sich kaum reduzieren lassen. Das macht den täglichen Umgang in der derzeitigen Situation problematisch. Um Mitarbeiter und Kunden bestmöglich zu schützen, werden wir die Ausgaben für vier Wochen aussetzen und die Tafel bis auf Weiteres schließen“, sagt Kai-Gerrit Bädje. Dadurch sollen Maßnahmen zur Unterbrechung der Übertragungskette unterstützt werden, um die Ausbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen und einzudämmen.

Die Tafelkunden, die bisher informiert werden konnten, reagieren besonnen auf die vorübergehende Schließung. „Sie haben Verständnis und verstehen die Entscheidung“, sagt Alexandra Schulze, Koordinatorin der Tafeln Quedlinburg, Wernigerode und Halberstadt. Von der Schließung betroffen sind auch die Kleiderkammern der Tafeln sowie alle Nebenstellen, also die Ausgabestellen in Harzgerode, Ballenstedt, Blankenburg, Bad Suderode, Osterwieck und Hausneindorf.

Ein konkretes Datum, ab wann die Ausgaben wieder stattfinden werden, gibt es aktuell nicht. Geplant ist, den Betrieb Mitte April wiederaufzunehmen. Das ist jedoch von der Entwicklung der Lage abhängig. Sobald ein Termin feststeht, informiert der Kreisverband über Presse, Facebook und auf der Webseite www.awo-harz.de.

Vorerst keine Besucher im Alten- und Pflegezentrum „Am Kleers“

Konsequenzen aus der aktuellen Entwicklung zieht die Geschäftsleitung auch im AWO Alten- und Pflegezentrum „Am Kleers“. Zum Schutz der Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen wird der Zutritt stark eingegrenzt.
„Wir bitten Angehörige ausdrücklich, auf Besuche zu verzichten und lieber zum Hörer zu greifen“, appelliert Bädje. Nicht nur die Bewohner, die zur Risikogruppe gehören und für die das Virus lebensbedrohlich werden kann, sollen so geschützt werden. Auch die Mitarbeiter*innen, die gerade jetzt besonders dringend gebraucht werden, sollen auf diese Weise bestmöglich abgeschirmt werden, um eine Ansteckung zu vermeiden.

Derzeit gibt es in keiner Einrichtung des Kreisverbands einen Corona-Verdachtsfall.

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