Zukunftstag 2026
von echten Erlebnissen aus dem Alltag der Hilfen zur Erziehung und dem, was wir daraus machen
Im Rahmen des diesjährigen Zukunftstages erhielt eine junge Frau namens Mia die Gelegenheit, einen vertieften Einblick in die Arbeit unseres Bereichs der Hilfen zur Erziehung zu gewinnen. Sie hat sich zum sogenannten Girls-Day an unser Kind-Eltern-Zentrum „Lotte Lemke“ Bereich Elternwohnen gewandt und gefragt, ob sie diesen Tag mit an unserer Seite verbringen kann. Ziel dieses Tages war es, ihr die vielfältigen Aufgabenfelder sowie die pädagogische Haltung und Arbeitsweise in diesem Bereich näherzubringen.
Zu Beginn des Tages wurde Mia von den Mitarbeitenden sowie den anwesenden Eltern freundlich und offen begrüßt. Die wertschätzende Aufnahme erleichterte ihr den Einstieg und trug maßgeblich dazu bei, dass sie sich von Anfang an wohl und willkommen fühlte. Bereits in dieser ersten Phase wurde deutlich, dass ein respektvoller und zugewandter Umgang ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit ist.
Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, welches nicht nur der Versorgung, sondern insbesondere auch dem sozialen Austausch diente. In dieser ungezwungenen Situation konnte Mia erste Kontakte knüpfen und die offene sowie herzliche Atmosphäre innerhalb der Gruppe erleben. Das gemeinsame Miteinander vermittelte ihr einen authentischen Eindruck davon, wie wichtig Beziehungsarbeit und Kommunikation im Bereich der Hilfen zur Erziehung sind.
Im weiteren Verlauf des Vormittages begleitete Mia zusammen mit einer Mitarbeiterin zwei Elternteile bei einem Einkauf. Diese alltagsnahe Aktivität stellte für sie eine besonders prägende und lebensnahe Erfahrung dar. Im Anschluss berichtete sie, wie angenehm sie den Ausflug empfunden hat und hob insbesondere die Offenheit und Herzlichkeit der Eltern hervor. Gleichzeitig konnte sie beobachten, wie pädagogische Unterstützung im Alltag praktisch umgesetzt wird, beispielsweise durch Anleitung, gemeinsame Gespräche und situativ angepasste Hilfestellungen.
Über den gesamten Tag hinweg gewann Mia zunehmend Einblicke in die zentralen Aufgaben des Elternwohnens. Dazu zählen unter anderem die Unterstützung und Anleitung von Eltern, die Förderung von Selbstständigkeit sowie die Stärkung alltagspraktischer Kompetenzen. Ebenso wurde deutlich, dass neben fachlicher Kompetenz auch zwischenmenschliche Fähigkeiten eine entscheidende Rolle spielen. Das gemeinsame Lachen, ein bisschen Humor sowie ein wertschätzender Umgang miteinander prägen die Arbeit und tragen zu einer positiven sowie vertrauensvollen Atmosphäre bei.
Mia zeigte sich im Verlauf des Tages durchweg interessiert und aufgeschlossen. Besonders bemerkenswert war ihre positive Überraschung hinsichtlich der inhaltlichen Ausgestaltung der Tätigkeit. Sie hatte im Vorfeld andere Vorstellungen von diesem Arbeitsbereich und konnte nun feststellen, wie abwechslungsreich, lebendig und praxisnah die Arbeit tatsächlich ist.
Abschließend lässt sich festhalten, dass Mia den Zukunftstag als durchweg sehr bereichernd und gelungen empfunden hat. Ihr Interesse an der Arbeit im Bereich der Hilfen zur Erziehung wurde deutlich gestärkt. Der Tag verging aus ihrer Sicht sehr schnell, was als Indikator für ihr hohes Engagement und ihre positive Wahrnehmung gesehen werden kann. In Absprache mit den Mitarbeitenden nutzte sie zudem die Möglichkeit, ihren Aufenthalt um eine weitere Stunde zu verlängern, da sie die gesammelten Eindrücke weiter vertiefen wollte und große Freude an den Tätigkeiten hatte.
Insgesamt konnte ein umfassender und praxisnaher Einblick in ein vielseitiges und verantwortungsvolles Arbeitsfeld gewonnen werden, das sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen in besonderem Maße vereint. Wir sind dankbar und stolz, Teil solcher Erfahrungen für den weiteren Lebensweg sein zu können.
„Deine Zukunft ist, wozu du sie machen willst. Zukunft heißt wollen.“
-Dalai Lama-
Sophie Traubach und Maria Matthäs
Leiterin Elternwohnen und Bereichsleitung HzE
